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Martin Hiller – "Frau Elster und der eingestickte Wal"

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25,00 €
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Produktbeschreibung

Martin Hiller – Frau Elster und der eingestickte Wal
Hundert Tage Trauerarbeit. Tagebuchroman.
Paperback, 736 Seiten mit 24 Foto-Doppelseiten in schwarz/weiss
ISBN 978-3-00-077228-3

Über das Buch

Martin Hiller hat ein radikales, zärtliches Buch über den Tod des eigenen Sohnes geschrieben. An einhundert Tagen hat der Autor das, wofür es eigentlich keine Worte gibt, aufzuschreiben versucht. Entstanden ist ein massives, wortreiches Dokument der ersten Zeit der Trauer.

Im Herbst 2020 wurde Martin Hiller Vater von Zwillingen. Es waren entschleunigte Coronajahre, die Eltern waren viel zuhause und das Leben mit den Kindern war innig. Im Frühjahr 2022 erkrankte einer der Söhne, nach einer -COVID-19-Erkrankung, am seltenen Kawasaki-Syndrom und starb, nach Monaten im Krankenhaus, doch -überraschend zuhause an einem Herzinfarkt. Einen Tag später schrieb Martin Hiller einfach drauf los. In hunderten Einträgen auf hunderten Seiten sammelte sich so eine einzigartige Erzählung über gelebte Trauer und weiter zu lebendem Alltag.

„Frau Elster und der eingestickte Wal“ erzählt vom Leben als Eltern von -Zwillingen, von der Zeit mit dem Kind im Krankenhaus und von der Trauer nach seinem Tod mit nur fast zwei Jahren. Das Buch geht tief in autobiografische Bereiche verschiedener Lebensabschnitte und berichtet auch von einem prekären Künstlerleben, von Alltag, Jugend und Elternglück, von Zahnarztbesuchen, Steuer-erklärungen, Passfotos und Trauergruppen – von grotesken, komischen und zwischenmenschlichen Dingen der Trauer.

Über hunderte von Seiten entwickeln sich in tagebuchartiger Echtzeit -wiederkehrende Motive und Themen, deren Auftauchen ein Register am Ende dieses Buches verzeichnet. Das ausschweifende Schreiben über den Alltag legt verschiedene Winkel der Trauer offen. Auch ein Roman, den Martin Hiller während des zweimonatigen Krankenhausaufenthaltes wieder angefangen hatte zu schreiben, wird thematisiert.

„Frau Elster und der eingestickte Wal“ ist kein Ratgeber oder Schicksalsbuch, in dem ein Trauernder über sein Drama schreibt. Es ist ein Buch, in dem ein Schreibender durch die Trauer geht. Es ist eine Liebeserklärung an das eigene Kind. Zwischen den Buchdeckeln bleibt das Kind in der Welt und das Trauern wird als Teil des Alltags zu einer von Liebe getragenen Auseinandersetzung, die weiter geht, als in die Trostlosigkeit.

Über den Autor

Martin Hiller. 1982 geb. in Ludwigslust, aufgew. in Berlin-Treptow, lebt seit 2002 in Greifswald. Ein bisschen Germanistik und Philosophie an der Uni. Nachtleben. Abschluss als Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Jobs. Artikel für Tages-zeitungen, Zeitschriften und Internetmedien über Musik und Popkultur. -Experimentelle Langstrecke im Regionalradio. Musik, Minimalismus und Aleatorik. Konzerte und Klanginstallationen. Prosasammlung und Roman "Erde, Trinkmann" in Arbeit.

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